Kreislauf & Baubiologie der Hanfsteine

 Ein Baustein für Generationen

Bauen mit Hanf und Kalk

Gebäude stehen Jahrzehnte – was am Ende mit den Materialien geschieht, entscheidet sich schon beim Bauen.
Hanfsteine bestehen aus Hanfschäben aus nachwachsendem Hanf, Kalk und mineralischen Zuschlägen. Laut FDES speichern sie im Hanf rund 62 kg CO₂ je m² Wand (36 cm) und können Feuchteschwankungen der Raumluft puffern.
Hanfstein-Reste von der Baustelle nimmt IsoHemp über das Programm RecyHemp zurück.


Hemp and lime - that makes sense

The symbiosis of mankind's oldest cultivated plant, hemp, with one of the oldest and most proven building materials, natural lime, results in the building material of the future: hemp-limestone.

Hanf wird nach einer einzigen Vegetationsperiode geerntet. Die Verbindung der losen Hanfschäben mit Naturkalk und Mineralien macht das Material fest und dauerhaft.
Der 36-cm-Hanfstein erreicht einen Wärmedurchlasswiderstand von R = 5,07 m²K/W (λ = 0,071 W/mK, FDES). Hanfkalk kann Feuchteschwankungen der Raumluft puffern.



CO₂-Bilanz IsoHemp Hanfstein nach FDES: Lebenszyklus gesamt +58,9 kg CO₂e pro m² WandCO₂ balance of IsoHemp hemp blocks according to FDES: total life cycle +58.9 kg CO₂e per m² of wallCO₂-balance for IsoHemp hampesten iht. FDES: livscyklus i alt +58,9 kg CO₂e pr. m² væg

CO₂-Speicher: rund 62 kg pro m² Wand (FDES)

Laut FDES (EPD) nach EN 15804+A2 (INIES Nr. 20251046948, unabhängig geprüft) speichert 1 m² Wand aus dem 36 cm starken Hanfstein PAL36EX rund 62 kg CO₂ im Hanf (biogener Kohlenstoff).

Über den gesamten Lebenszyklus (A–C) weist die FDES +58,9 kg CO₂e pro m² Wand aus – die Grafik zeigt die einzelnen Abschnitte.
Hanfstein-Reste von der Baustelle nimmt IsoHemp über das Programm RecyHemp zurück (Sammelstellen in Fernelmont und Gent, Belgien) und verarbeitet sie zu neuen Materialien.
Übrigens sind Hanfschäben, aus denen der Stein im Wesentlichen besteht, ein Nebenprodukt der Hanffasergewinnung.